Presse 2012
Nassauische
Neue Presse vom 17. Januar 2012
Singende Botschafter des Westerwaldes
Wallmerod. Als hervorragende Vertreter des Westerwaldes zeigten
sich die "westerwälder vocalisten", die dieser
Tage in Ottobeuren an den "Ottobeurer Konzerten" teilnahmen.
Raum und Klang begegneten sich in hervorragender Weise, als die
"westerwälder vocalisten" in der großen barocken
Basilika Ottobeuren mit einem Dreikönigskonzert auftraten.
Die Basilika Ottobeuren, eine der größten
barocken Kirchen Deutschlands, bildet mit ihrer majestätischen
Erscheinung in barocker Herrlichkeit einen guten Rahmen für
die "Ottobeurer Konzerte". Als "singende Botschafter
des Westerwaldes" traten die "westerwälder vocalisten"
auf und gestalteten auf ihrer Allgäuer Konzertreise auch
das Dreikönigskonzert in der großen katholischen Pfarrkirche
in Oberstdorf.
Der Westerwälder Chor unter der Leitung von
Musikdirektor Hubertus Weimer glänzte besonders durch seinen
Solisten Hans Albert Demer und die Sopranistin Kerstin Bruns.
Das Konzert wurde belebt durch den Trompetenvortrag der Jugendlichen
Maria Weimer. Die vielen Besucher bedankten sich mit anhaltendem
Beifall und dem Verlangen von Zugaben bei den Sängern, die
ihr Konzert rund um den Vortrag des Evangeliums von der Erscheinung
des Herrn (Solist Hans Albert Demer) aufgliederten. Weihnachtliche
Lieder von Johann Sebastian Bach und Peter Cornelius (Brahms und
Schubert) zeigten eine hohe kulturelle Leistung der Westerwälder
Sänger.
Besonders das von Hubertus Weimer arrangierte Lied
"Wie schön leuchtet der Morgenstern" fand besonderen
Anklang. Wiederkommen sollen die Westerwälder Sänger,
so wurden sie von den Zuhörern gebeten und gaben auch eine
vorläufige Zusage für eine weitere Konzertreise vielleicht
im Allgäuer Kultursommer. Die Konzertreise war organisiert
von dem Förderer der "westerwälder vocalisten",
Rechtsanwalt Gerhard Krempel aus Westerburg. (kdh)